Thomas Spornberger

Die Geschichte von Thomas ist, wie in der überwiegenden Mehrheit der heimischen Exzellenzen, eine Familiengeschichte. In diesem Fall eine Familie von Gärtnern. Sein Vater machte bereits Setzlinge und als Kind lernte er  so das Handwerk das ihm im Gewächshaus bis heute folgt. Neben diesem Know-how hat er im Laufe der Jahre eine echte Leidenschaft für Kräuter und  Gemüsepflanzen entwickelt. So begann er, sie auf der ganzen Welt zu suchen, zu sammeln und vor allem zu kultivieren. Das Ergebnis? Die Herausforderung von Thomas bestand immer darin, nach Pflanzen mit einem bestimmten Geschmack zu suchen, der mit jedem Gericht in Verbindung gebracht werden kann: Es gibt eine, die nach Schokolade schmeckt, eine nach Lakritz, eine nach Auster, um nur einige zu nennen. Seine Leidenschaft, geboren aus langen Gesprächen mit einem Chefkoch aus dem Pustertal. Die Tradition, Gerichte mit essbaren Blumen und Kräutern zu verschönern und zu vervollständigen, war in Europa schon seit vielen Jahren präsent, aber hier etablierte sie sich nur langsam. Entweder weil viele Restaurants auf ihre eigenen Gärten zählen können – ein bisschen wie in Frankreich – oder weil wir Italiener aus Vorurteilen der Meinung sind, dass der Transport eines empfindlichen Produkts wie einer Blume äußerst komplex ist. Ein Familiebetrieb, der in einen Anbau von aromatischen Kräutern, gemischten Salaten, Brunnenkressen und essbaren Blumen für das Catering umgewandelt wurde. In Ora in der Provinz Bozen sind Thomas Spornberger zusammen mit seiner Mutter Eigentümer von Alpin Herbs. Hier, in einer unberührten alpinen Umgebung, kümmern sie sich um über 200 verschiedene Arten von Pflanzen und Blumen. Keine seltsamen Kreuze, keine Hybriden, nur Pflanzen, die in der Natur aus allen Ecken der Welt existieren.

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